ALHOER PERCHTEN
Herzlich Willkommen auf der Webseite der Perchtengruppe Markt Allhau!
Unsere traditionsreiche Gruppe, unter der Leitung unseres Obmanns Laci Herczeg, besteht aus rund 25 engagierten Mitgliedern, die das Brauchtum der Perchten lebendig halten. Mit Leidenschaft und Stolz führen wir die jahrhundertealten Rituale und Bräuche weiter und bringen den mystischen Zauber der Perchtenläufe in unsere Region.
Entdecken Sie mehr über unsere Geschichte und über unsere jährlichen Auftritte.
Wir freuen uns, Ihnen die faszinierende Welt der Perchten näherzubringen.

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DIE GESCHICHTE DES KRAMPUS
Die Geschichte des Krampus reicht tief in die europäische Folklore zurück und ist eng mit dem Nikolaustag am 6. Dezember verbunden. Der Krampus, eine furchterregende Gestalt mit Ziegenhörnern, einer pelzigen Bestie und Klauen, wurde in den Alpenregionen von Österreich, Deutschland und anderen Teilen Europas geboren. Sein Ursprung kann bis ins vorchristliche Europa zurückverfolgt werden, wo er als eine Art Naturgeist oder Waldgeist angesehen wurde, der die Wintermonate beherrschte. Mit der Christianisierung Europas wurde der Krampus mit dem Nikolaus verbunden, um die christliche Lehre zu unterstützen. Der Nikolaus belohnte die braven Kinder, während der Krampus die unartigen bestrafte.In dieser Rolle des "Anti-Nikolaus" entwickelte sich der Krampus zu einer wichtigen Figur in den winterlichen Festlichkeiten. In vielen Regionen veranstalteten die Menschen Umzüge, bei denen Männer als Krampus verkleidet durch die Straßen zogen und die Bevölkerung erschreckten. Diese Tradition wurde im Laufe der Jahrhunderte weitergegeben und ist heute noch lebendig.In den letzten Jahren hat der Krampus sogar internationale Bekanntheit erlangt, und seine düstere, aber faszinierende Geschichte zeigt, wie alte Bräuche in der modernen Welt weiterleben können. Der Krampus erinnert uns daran, dass die Festtage nicht nur Licht und Freude, sondern auch Dunkelheit und Herausforderungen symbolisieren können.
DER PERCHT
Der Percht im österreichischen Brauchtum ist eine faszinierende und oft furchteinflößende Figur, die eng mit den winterlichen Festlichkeiten und dem alpenländischen Volksglauben verbunden ist. Die Perchtenläufe sind ein zentrales Element dieser Tradition und finden in den Monaten Dezember und Januar statt.
Die Perchten werden oft als wilde, dämonische Gestalten dargestellt, die die dunklen Kräfte des Winters verkörpern. Sie tragen aufwändige Kostüme mit maskierten Gesichtern, Hörnern, Fell und Glocken. Diese Kostüme sollen nicht nur die Perchten vor den Menschen verbergen, sondern auch die bösen Geister des Winters abschrecken.
Während der Perchtenläufe ziehen Gruppen von Perchten durch die Dörfer und Städte, begleitet von lautem Glockengeläut und schauriger Musik. Sie tanzen und wirbeln durch die Straßen, um die bösen Geister zu vertreiben und Glück und Segen für das kommende Jahr zu bringen. Dabei werden sie von zahlreichen Schaulustigen begleitet.
Der Höhepunkt der Perchtentradition ist oft die "Große Perchtennacht" am 5. Januar, dem Vorabend des Dreikönigsfestes. In einigen Regionen glaubt man, dass die Perchten in dieser Nacht besonders mächtig sind und die Menschen vor Unheil schützen können. Es ist auch üblich, Opfergaben wie Brot, Käse und Schnaps für die Perchten bereitzustellen, um ihre Gunst zu erlangen.
Obwohl die Perchtenläufe heute oft als folkloristische Veranstaltungen betrachtet werden, haben sie nach wie vor einen festen Platz im österreichischen Kulturerbe. Sie erinnern an die jahrhundertealte Verbindung zwischen den Menschen und den Naturgewalten des Winters und zeigen, wie sich der Volksglaube im Laufe der Zeit entwickelt hat. Die Perchtenläufe sind eine beeindruckende und faszinierende Tradition, die das Erbe Österreichs lebendig hält.
DER BRAUCHTUM
Das Brauchtum der Perchten und Krampusse hat seine Wurzeln in den alpenländischen Regionen Europas, insbesondere in Österreich, Deutschland, und Teilen der Schweiz. Dieses faszinierende Ritual geht auf eine Mischung aus vorchristlichen Bräuchen und späteren christlichen Traditionen zurück.
Die Perchten, deren Name sich wahrscheinlich von "Percht" ableitet, einer alten germanischen Göttin des Winters und der Natur, sind düstere Gestalten, die in der Vorweihnachtszeit auftauchen. Sie sind oft als gruselige Figuren verkleidet, mit maskierten Gesichtern und aus Tierhäuten gefertigten Kostümen. Die Perchten repräsentieren die Geister des Winters und sollen die bösen Geister vertreiben, die in dieser Jahreszeit ihr Unwesen treiben.
Die Krampusse sind enge Verwandte der Perchten und erscheinen traditionell am 5. Dezember, dem Vorabend des Nikolaustags. Diese Gestalten sind noch furchteinflößender und tragen Hörner, scharfe Krallen und Ketten. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich von "Krampen," den Haken ab, die sie mit sich tragen, um unartige Kinder zu bestrafen. Der Krampus verkörpert das dunkle Pendant zum Nikolaus, der brave Kinder belohnt, während der Krampus die Bestrafung für ungezogene Kinder repräsentiert.
Die Ursprünge dieser Traditionen sind schwer zu datieren, aber sie können bis in vorchristliche Zeiten zurückverfolgt werden. Die Vorstellung, dass Geister und Dämonen in der dunklen Jahreszeit umgehen, ist in vielen Kulturen weit verbreitet. Mit der Christianisierung wurden diese Bräuche in das christliche Fest integriert, um die Menschen dazu zu ermutigen, sich an die Regeln der Kirche zu halten.
Heute sind die Perchten- und Krampusläufe in den Alpenregionen eine beliebte touristische Attraktion und ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes. Sie zeigen die faszinierende Verbindung zwischen alten heidnischen Bräuchen und späteren religiösen Einflüssen, die bis heute lebendig geblieben sind. Diese Traditionen erinnern uns daran, wie reichhaltig und vielfältig das kulturelle Erbe Europas ist.
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